Homburger Hohl – Ein Ort verneigt sich vor seiner Nachbarschaft

Das neue Gebäude am Ben-Gurion-Ring in Frankfurt versteht sich zusammen mit den Angeboten der unmittelbar angrenzenden Freiräume als neues Wahrzeichen für das Quartier. Die bewusste, eingerückte Positionierung des Gebäudes schafft…

Das neue Gebäude am Ben-Gurion-Ring in Frankfurt versteht sich zusammen mit den Angeboten der unmittelbar angrenzenden Freiräume als neues Wahrzeichen für das Quartier. Die bewusste, eingerückte Positionierung des Gebäudes schafft dabei unterschiedliche Räume, die sorgfältig ausdifferenziert werden und dabei vielfältige Atmosphären und Nutzungsangebote sowohl im Innen-, als auch im Außenraum, schaffen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenführung der gewachsenen und neuen Nachbarschaft.

Die neu geschaffenen Freiräume berücksichtigen die übergeordneten Strukturen des gesamten Grüngürtels vom U-Bahnhof Bonames Mitte bis zum Anschluss an den Bügelsee und sind damit Teil einer Vernetzungsqualifizierung. Vorhandene Angebote im Grüngürtel werden erkannt, gewürdigt und programmatisch mitgedacht. Es wird mit dem Neubau am Ben-Gurion-Ring die Chance erkannt, durch einen Versatz der Bauflucht Richtung Westen einen öffentlichen, wohlproportionierten Platz zu schaffen, der fußläufige Durchwegungsfunktion, Aufenthalt, Erreichbarkeit des Gebäudes, Rettungswege, Fahrradgarage und sogar die Integration der Bushaltestelle zusammenbringt.

Es werden die städtebaulichen, architektonischen und landschaftsarchitektonischen Aspekte zu einer Einheit zusammengeführt und dienen dem Gesamtensemble mit einer gesellschaftlich und ökologisch hochwirksamen Oberfläche die über das Baufeld hinaus einen Mehrwert für das Quartier darstellt.

2. Preis im Ideenwettbewerb

Architektur: LAGER SCHWERTFEGER Architekten

Visualisierung: Atelier Tata

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